Lügen wollen.

5. Februar 2014

Man muss kein Insider sein, um die Zeichen zu erkennen: Der Geruch von Rauch in der Luft, der Smog über Athen, der heute weniger vom Autoverkehr stammt als von den Kaminfeuern, in denen die Bewohner ihre Möbel verfeuern, um wenigstens ein bisschen Wärme in die Wohnungen zu bekommen. Heizöl ist längst viel zu teuer, der Strom bei vielen Familien längst von den Elektrizitätswerken abgeklemmt, weil die Rechnungen nicht bezahlt wurden. Nach dem Tod der 13-jährigen Sara in Thessaloniki durch eine Rauchvergiftung gibt es Pläne, Strom an bestimmten Tagen kostenlos an die ärmsten Haushalte abzugeben, um den Smog ein bisschen zu mildern. Das ist die Lage In Griechenland. Katastrophal.

Oder, wie die Bild schreibt:

Griechen reicher als wir!

Die dazugehörige Geschichte ist ein Fanal der Lüge. Ich habe sie nur online gelesen, aber zumindest da hat sich kein Autor getraut, sie mit seinem Namen zu kennzeichnen, und das ist verständlich.

Für ihre Geschichte hat die Bild eine manchmal „Studie“ genannte Erhebung der EZB aus dem letzten Jahr ausgegraben, von der die EZB warnt, sie als Studie zu betrachten und deren fehlende Aussagekraft bereits ausführlich, auch von mir, besprochen wurde. Wer sie dennoch als Grundlage einer Geschichte benutzt, der lügt vorsätzlich. Wer sie als Vorlage zu einer Geschichte benutzt, die Vorurteile gegenüber anderen – in diesem Fall auch noch: notleidenden – Menschen zu schüren, der begeht meiner Meinung nach Volksverhetzung.

„DIE GRIECHEN SIND DOPPELT SO REICH WIE DIE DEUTSCHEN!
Im Mittel verfügt ein griechischer Haushalt über 101 900 Euro Vermögen, hat die Eurobank EZB bereits 2013 ermittelt. Ein deutscher Haushalt kommt dagegen gerade mal auf 52 000 Euro.
WIE KANN DAS SEIN?
BILD sagt, warum die Griechen reicher sind

Die Inhalte sind schnell zu widerlegen. Bild sagt,

[Die Griechen] zahlen weniger Steuern!

Natürlich sagt das in echten Zahlen überhaupt nichts aus. Tatsächlich ist die Belastung durch Steuern und Sozialabgaben in Deutschland im OECD-Raum überdurchschnittlich hoch, aber das sagt über die Vermögen in den Ländern nichts aus, weil man dafür zum Beispiel die Höhe der Einkommen wissen müsste. Und, welche Überraschung, die lagen und liegen in Griechenland selbstredend so weit unterhalb der deutschen, dass auch nach Abzug aller Belastungen deutsche Lohnempfänger mehr Geld haben als griechische. Das zweifelt natürlich auch niemand an, schon gar nicht die angeführte EZB-„Studie“.

Bild sagt auch,

Sie besitzen mehr Immobilien!

Was ein ähnlicher Quatschfakt ist. In den meisten Ländern der Welt ist der Anteil der Immobilienbesitzer höher als in Deutschland. Der funktionierende deutsche Mietmarkt ist eher die Ausnahme als die Regel. In jedem afrikanischen Buschdorf ist der Anteil der Immobilienbesitzer höher als in Deutschland [Nachtrag: dämlicher Scheißsatz von mir]. Allerdings fließt der Wert der Immobilie, die jeder Grieche abzahlt, voll in die Berechnung des „Vermögens“ ein. Hier entsteht ein großer Teil der verzerrenden Darstellung der „Studie“ (und, nochmal, das sagen ihre Autoren auch. Jeder weiß es. Die Bild weiß es. Sie lügt aber gern). Ich besitze keine Wohnung, sondern wohne zur Miete. Meine Schwester in Athen besitzt ihre Wohnung. Meine ist beheizt. Bei ihr ist stundenweise im Wohnzimmer ein Heizlüfter an.

Meine Lieblingslüge, zu der ich hundertfach schon alles gesagt habe:

Sie kassieren mehr Rente!

Falsch. Sie kassieren sehr, sehr, sehr viel weniger Rente. Die absurden Prozentzahlen (110 Prozent des letzten Nettolohns!) entstehen, weil Rente und Pensionen in sehr vielen Fällen nur auf Grundgehälter gezahlt werden und nicht auf die Zuschläge, die oft den größeren Teil des Gehaltes ausmachen. Mein Vater ist ein griechischer Pensionär und bekommt einen Bruchteil seines letzten Nettogehaltes ausgezahlt. Aber hier lauert der nächste große Fehler der „Studie“: Während Immobilien und private Rentenvorsorge als Vermögen zählen, tun Renten- und Pensionsansprüche gegenüber dem Staat das nicht. Das heißt, weil in Griechenland die staatliche Vorsorge so niedrig ist sorgen die Menschen mehr privat vor (wieder als anekdotische Evidenz: Meine Schwester in Griechenland wird praktisch keine staatliche Rente bekommen. Sie muss für ihr Alter mehr privat vorsorgen als ich). Ein deutscher Beamter zum Beispiel hat hunderttausende Euro Pensionsansprüche, die nur technisch kein „Vermögen“ sind — praktisch aber natürlich schon.

Und natürlich der wichtige Hinweis auf das südländische Gemüt:

Sie tricksen die Finanzämter aus!

Viele Griechen konnten bislang beim Einkaufen, im Restaurant die Mehrwertsteuer (23 %) prellen. Selbstständige wie Anwälte, Ärzte etc. hinterziehen bis zu 29 Milliarden Euro Steuern/Jahr – über ein Zehntel der Wirtschaftsleistung.

Und damit das klar ist: Ich halte Steuerhinterziehung für Diebstahl an der Allgemeinheit, ohne Wenn und eigentlich ohne Aber – aber hier geht es um einen Zusammenhang: Nach einer Untersuchung des Tax Justice Network, die weitestgehend auf Zahlen der Weltbank basiert, liegt Griechenland damit auf Platz 21 der Welt in Bezug auf Schäden durch Steuervermeidung. Deutschland liegt auf Platz fünf. Zu behaupten, die Griechen würden durch Steuerhinterziehung doppelt so viel Vermögen aufbauen wie die Deutschen ist ein rassistisches Vorurteil. Die griechische Mittelschicht der Lohnempfänger war nicht korrupt und ist nicht korrupt. Die deutsche Finanzelite ist es nicht weniger als die griechische. Die Alltagskorruption, über die wir in Griechenland sprechen, betrifft weit überwiegend die Bauwirtschaft (und Verwaltung) und das Gesundheitssystem, und auch hier ist der größte Teil von Konzernen (übrigens überdurchschnittlich oft deutschen) verursacht. Zu behaupten, die Steuerhinterziehung in der Gastronomie in Griechenland wäre so fundamental anders als in Deutschland, dass daraus allgemein messbare Vermögensunterschiede entstehen, zeugt von bösem Willen – so wenig über die Gastronomie wissen kann man gar nicht.

Was Bild als Argument übrigens nicht anführt, ist dass in den nach der „Studie“ der EZB „reicheren“ Ländern wie Griechenland, Spanien und Zypern auch noch mehr Personen in jedem Haushalt leben, deren Vermögen natürlich zusammengerechnet wird. Wenn Oma also in der Familie lebt, dann zählen ihre Lebensersparnisse mit.

Der neue, bisher eigentlich nicht unanständig wirkende FDP-Vorsitzende Christian Lindner nimmt die Einladung seiner APO-Kollegen von Bild in dem Artikel an und warnt denn auch verschwurbelt davor, den reichen Griechen auch noch Geld hinterher zu werfen. Ein einziger Tag in Griechenland könnte ihn heilen. Ein einziger Tag in Athen, an dem er sieht, wie Menschen in Autos übernachten, an Suppenküchen oder mit chronischen Krankheiten nach kostenloser Gesundheitsversorgung anstehen. Ein einziger Tag in einer Wohnung, in der eine Mutter versucht, ihre Familie warm zu bekommen, indem sie Möbel verbrennt – und dann die ganze Nacht wach sitzt um zu kontrollieren, dass ihre Kinder nicht an Rauchgasen ersticken.

Ein einziger Tag in der Realität könnte vom Lügen heilen, wenn man denn tief drinnen eigentlich die Wahrheit sagen wollte. Die Hetzer von Bild wollen es natürlich nicht. Sie schreiben nicht einmal mehr ihre Kürzel unter die Artikel. Sie diskutieren ihre Machwerke nicht in der Öffentlichkeit. Sie legen nur Gift aus und zündeln nachts.

Das ist falsch, schlecht, ekelhaft und böse. Und unnötig. Vielleicht ist es das, was mich am meisten ärgert: Man müsste nicht böse und rassistisch sein, um Zeitungen zu verkaufen. Die Geschichte der 13-jährigen Sara und so viele andere wären dafür genauso geeignet. Aber dafür müsste man sich hinabbegeben in die Realität.

Korrigierender Nachtrag: In der Urfassung der Geschichte waren zwei falsche Sätze und ein bescheuerter: Zum einen ist die Belastung durch Steuern und Sozialabgaben IN DEUTSCHLAND überdurchschnittlich hoch, also nicht nur allgemein. Und außerdem endete ein Satz in Nirvana … (Danke, H.H.). Und der Satz mit dem Buschdorf ist rassistischer Quatsch von mir, ich habe ihn als Mahnmal für Blödheit stehen lassen und markiert.

100 Kommentare

Ich wollte schon immer mal nach Griechenland.
Deine Beschreibung macht die Griechen sympatisch. Danke :-)

by ikke on 6. Februar 2014 at 09:43. #

Auch wenn das verwendete Bild eine gewisse Widerlichkeit hat, trifft der Buschdorf-Satz zumindest in der Sache zu: In jedem Dorf an jedem abgelegenen Ort der Welt, im Amazonasgebiet, in der afrikanischen Steppe, in jeder Siedlung am Rande asiatischer Reisfelder, im australischen Outback so wie an jedem norwegischen Fjord ist die Eigenheim-Quote höher als in Deutschland. Woher das wohl kommen mag?

Aber das ist ja nicht neu. Denken ist ja im Axel-Springer-Verlag genauso verpönt wie Weltoffenheit, sozialer Zusammenhalt oder Integrität. Daher habe ich so eine ungefähre Vorstellung, welche Zeitung Zschäpe, Mundlos, Böhnhardt, Wohlleben und andere „sozialisiert“ hat. Kein Wunder, dass die beim ASV die Verfassungsschutzämter nicht wirklich infrage stellen – wenn die ihre Zahlungen an die „V“-Nazis einstellen, bleibt schlagartig die Hälfte der Auflage in den Regalen liegen…

by JJ Preston on 6. Februar 2014 at 10:05. #

Die Zahlen der BLÖD haben noch einen weiteren, wichtigen Fehler:

Betrachtet wurde das Medianvermögen, also der Wert, bei dem 50% drüber und 50% drunter liegen. Betrachtet man das arithmetische Mittel, sieht die sache ganz anders aus. dann schießt der deutsche Wert völlig in die Höhe.

Daraus lässt sich eine massive Ungleichverteilung in Deutschland ablesen. Aber das zu thematisieren, hieße ja die Politik von Merkel & konsorten zu kritisieren… never ever in der BLÖD…..

ach so @ Pingpong: Rechnen Sie mal die angebliche Schattenwirtschaft in Vollzeitstellen um. Dann stellen Sie fest, dass die Werte nicht stimmen können.

by Statistiker on 6. Februar 2014 at 10:34. #

„Was hat das Privatvermögen der Griechen mit den Schulden des Staates zu tun? Fällt es niemanden auf, daß der Bürger nicht mit seinem Privatvermögen für die Staatsschulden haftet“

Das ist so nicht korrekt. Implizit haften Bürger mit ihren Ersparnissen (also dem nicht verkonsumierten Privatvermögen) immer für die Staatsschulden. Auch wenn das ungerecht erscheinen mag, ist es volkswirtschaftliche Tatsache.

by Roman on 6. Februar 2014 at 11:05. #

Hallo,

das was dort passiert ist nicht nur menschlich gesehen eine Katastrophe. Es zeigt ein Versagen, an dem wir selbst mit Verantwortung tragen. Eine Gemeinschaft stützt sich einander, auch über Ländergrenzen hinweg.

An der Erhebung wurde übrigens auch kritisiert, dass die Vermögenseffekte, welche die höhere Abgabenlast bedingen, unberücksichtigt blieben. So haben wir eine Gesundheitsvorsorge, die jedem Zugang zu ärztlicher Versorgung sichern soll, eine umlagefinanzierte Rente, welche bisher ein krisenfestes Einkommen garantierte und eine soziale Absicherung, die fast jedem einen monatlichen Grundbedarf abdeckt. Der wahre Reichtum liegt nicht auf hohen Rücklagen, die wir uns im Laufe des Lebens bilden, sondern in der sozialen Absicherung.

Das Deutschland an einer hohen Abgabenlast leidet, ist glaube ich auch ein weit verbreiteter Irrglaube. Wir liegen da, nach Daten des Finanzministeriums, im Mittelfeld, teilweise sind wir sogar nah am Steuerdumping.

http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Monatsberichte/2013/05/Inhalte/Kapitel-3-Analysen/3-6-steuern-im-internatioalen-vergleich-2012.html

Was ich mir für Europa wünschen würde, wären Initiativen, die das Leid in alles von der Krise erschütterten Ländern lindern würde. Grundversorgung, eine warme Wohnung und soziale Teilhabe sollten dabei für jeden ein Menschenrecht werden.

Und vor allem sollten wir uns nicht von B*LD einander entfremden und aufwiegeln lassen.

by k.Tom on 6. Februar 2014 at 11:11. #

[…] BIP kollabiert und dessen Arbeitslosigkeit und Schulden explodieren, benötigt dringend Hilfe, keine böswillige Hetze. Ich bin leider unintelligenter als wie Bild und verstehe das irgendwie […]

by Bild ist intelligenter als wie mich | einspruch! on 6. Februar 2014 at 11:13. #

der begeht meiner Meinung nach Volksverhetzung.

Im Sinne von „der sollte mit Freiheitsentzug bestraft werden“, oder nur von „der hetzt auf verwerfliche Weise Menschen gegen andere Menschen auf“?

by Muriel on 6. Februar 2014 at 12:05. #

Danke Michalis für diesen Beitrag!
Ich bin seit Sommer der Liebe wegen regelmäßig in Athen. Ich liebe dieses Land und die lebensfrohen, freundlichen Menschen in diesem Land.
Es ist immer wieder traurig zu sehen, wie leicht es ist in Deutschland Hass zu schüren und es ist noch trauriger zu sehen, dass es bei vielen Menschen funktioniert!!!!
Was gerade in dieser EU passiert ist nicht ein Zusammenführen der Menschen, sondern Bildung von Nationalhass – geschuldet durch wirtschaftliche Interessen…

by xyz on 6. Februar 2014 at 12:06. #

Toller Artikel, das Stehenlassen des Buschdorf Satzes find ich nen guten Zug von Dir.

by Till on 6. Februar 2014 at 14:05. #

[…] Geschichte in der BILD ist “ein Fanal der Lüge” http://pantelouris.de/2014/02/05/luegen-wollen/ Alles andere wäre eine […]

by Interessante Links und Nachrichten 02.02.2014ff - Pirat Aleks A. on 6. Februar 2014 at 14:05. #

CL (FDP) war schon immer ein unanständierg Populist. Seine einzge Fähigkeit ist sich aus Staatsvermögen zu berreichern.

by F L on 6. Februar 2014 at 14:14. #

Sie schreiben: „Nach einer Untersuchung des Tax Justice Network, die weitestgehend auf Zahlen der Weltbank basiert, liegt Griechenland damit auf Platz 21 der Welt in Bezug auf Schäden durch Steuervermeidung. Deutschland liegt auf Platz fünf. “
Dazu ist anzumerken, dass laut der von Ihnen zitierten Studie, die übrigens sehr interessant ist, die Größe der Schattenwirtschaft in Deutschland 16% und in Grichenland 27,5% des GDP (BIP) umfasst. Ich würde sagen, das widerlegt inhaltlich diese Aussage von Ihnen :-) Die Rangfolge in der ersten Tabelle bezieht sich auf absolute Zahlen, nicht auf Prozente, und dass USA, Brasilien, Russland, Deutschland etc. in absoluten Zahlen größer sind als Griechenland, hat ja mit der Steuermoral nichts zu tun. Trotzdem ein sympathischer Artikel. Welche konkreten, kompetenten Lösungsvorschläge die Bild-Redaktion vorlegen kann, falls das „reiche“ Griechenland doch noch mangels erforderlicher Hilfen pleitegeht, oder falls dort Bürgerkrieg oder Krieg ausbricht, darauf bin ich schon riesig gespannt.

by Konstantin Breyer on 6. Februar 2014 at 17:06. #

[…] Lügen wollen. (Zur Schlagzeile der Blöd-Zeiting: “Griechen reicher als wir”) […]

by legal.hardcore.germoney 06.02.14 | monstropolis on 6. Februar 2014 at 19:00. #

[…] “Lügen wollen” Michalis Pantelouris ist so ziemlich die einzige, noch vernehmbare Stimme in Deutschland, […]

by Offene Tabs 1 - Gepflegte Konversation fuer den Weltfrieden on 6. Februar 2014 at 19:28. #

[…] Pantelouris. Der schreibt zwar relativ selten, aber was er schreibt ist durchaus lesenswert. In diesem Blogartikel zerlegt er die Propaganda der Bild-Zeitung zum Thema Griechenland und zeigt auf, dass es sich bei […]

by Bild Dir Deine Meinung | König von Haunstetten on 6. Februar 2014 at 20:36. #

Ich war letztes Jahr zusammengenommen drei Monate in ganz Griechenland unterwegs.
Den Griechen geht es dreckig!
Was deine Schwester in Athen ist, ist mein Onkel, Tante, Cousine, deren Mann und die zwei Kinder in Thessaloniki. Ich sehe wie sie leben. Wenn eine von mir für die Kinder mitgebrachte Kiste Haribo aus dem Fabrikverkauf meiner Cousine Tränen in die Augen treibt, kann mir keiner Erzählen die Griechen haben ein höheres Einkommen als Deutsche.
Meint denn die BILD, wir ziehen hier mit Apodixi ( http://www.apodixi.de ) ein Reisebüro auf, weil Griechenland der touristische Zukunftsmarkt ist?

by Konstantinos Holzer on 7. Februar 2014 at 01:44. #

Danke! Einfach Danke!
Leser dieses Blogs wissen sicher alle, was von BILD und ihrer Meinung zu halten ist. Leider wissen das die Leser von BILD oft nicht. Schade.

by fyeyes on 7. Februar 2014 at 09:07. #

Danke, vor allem für den vorletzten Absatz!
Man muss wohl manchmal einfach so deutlich werden, dass es an die Schmerzgrenze geht, vor allem wenn jemand schlecht hört (oder schreibt).

by Karl on 7. Februar 2014 at 13:03. #

[…] Lügen wollen. « Michalis Pantelouris Man muss kein Insider sein, um die Zeichen zu erkennen: Der Geruch von Rauch in der Luft, der Smog über Athen, der heute weniger vom Autoverkehr stammt als von den Kaminfeuern, in denen die Bewohner ihre Möbel verfeuern, um wenigstens ein bisschen Wärme in die Wohnungen zu bekommen. via Pocket […]

by Weekly Leseempfehlung vom 7. February 2014 | off the record on 7. Februar 2014 at 16:00. #

[…] dazu: Lügen wollen. […] Das ist die Lage In Griechenland. Katastrophal. Oder, wie die Bild schreibt: Griechen reicher als wir! Die dazugehörige Geschichte ist ein Fanal der Lüge. Ich habe sie nur online gelesen, aber zumindest da hat sich kein Autor getraut, sie mit seinem Namen zu kennzeichnen, und das ist verständlich. […] Ein einziger Tag in der Realität könnte vom Lügen heilen, wenn man denn tief drinnen eigentlich die Wahrheit sagen wollte. Die Hetzer von Bild wollen es natürlich nicht. Sie schreiben nicht einmal mehr ihre Kürzel unter die Artikel. Sie diskutieren ihre Machwerke nicht in der Öffentlichkeit. Sie legen nur Gift aus und zündeln nachts. Das ist falsch, schlecht, ekelhaft und böse. Und unnötig. Vielleicht ist es das, was mich am meisten ärgert: Man müsste nicht böse und rassistisch sein, um Zeitungen zu verkaufen. Die Geschichte der 13-jährigen Sara und so viele andere wären dafür genauso geeignet. Aber dafür müsste man sich hinabgegeben in die Realität. Quelle: Michalis Pantelouris […]

by Hinweise des Tages II | NachDenkSeiten – Die kritische Website on 7. Februar 2014 at 16:19. #

stimme voll und ganz zu. wenn man das Thema aber behandelt, muss man aber auch sagen, dass der griechische Boulevard nicht weniger hetzerisch ist

by Gregor on 7. Februar 2014 at 20:12. #

Es geht doch nur darum, dem dummen Deutschen zu erzählen, dass die gierigen Griechen schuld daran sind, dass er seit Jahren weniger von seinem Gehalt hat.
Damit er nicht auf die Idee kommt, die wirklichen Gierhälse aufzuknüpfen, die ererbtes Vermögen investieren und von den Zinsen in anstrengungslosem Wohnstand, nein Luxus, leben.
Die Zinsen, die der deutsche Arbeiter durch seine Arbeitsleistung erschafft.
Die Geld“Elite“, die teilweise seit Jahrhunderten in Deutschland (erkennbar an dem „von und zu“) Menschen übervorteilen und ausnehmen.

by Anita on 7. Februar 2014 at 20:28. #

Sehr geehrter Berufsgrieche Pantelouris

Wer sich Verwaltungsstrukturen wie Somalia, nämlich keine leistet, aber leben will wie die Schweizer, dem muss klar sein, dass das nur auf Kosten Anderer geht und es ist Zeit den Stecker zu ziehen und die Rechnungen auszustellen! Den 11 Millionen Griechen geht es – im Vergleich zu den Somalis – noch viel zu gut, da kann man noch viel sparen, denn die Party ist vorbei, ihr Hellenen, jetzt zahlt ihr den Preis für ein Leben auf Pump! Zarte Arbeit statt demonstrieren und randalieren ist die selbsternannte „Hochkultur“ angesagt!

by Jorginator on 8. Februar 2014 at 05:09. #

Sehr geehrter Berufsgrieche Pantelouris

Wer sich Verwaltungsstrukturen wie Somalia, nämlich keine leistet, aber leben will wie die Schweizer, dem muss klar sein, dass das nur auf Kosten Anderer geht und es ist Zeit den Stecker zu ziehen und die Rechnungen auszustellen! Den 11 Millionen Griechen geht es – im Vergleich zu den Somalis – noch viel zu gut, da kann man noch viel sparen, denn die Party ist vorbei, ihr Hellenen, jetzt zahlt ihr den Preis für ein Leben auf Pump! Harte Arbeit statt demonstrieren und randalieren ist jetzt für die selbsternannte hellenische „Hochkultur“ angesagt! Der Trick mit dem Trojanischen Pferd mag auch beim Eintritt in die €-Zone funktioniert haben, aber jetzt bekommt ihr die Quittung!

by Jorginator on 8. Februar 2014 at 05:13. #

„Afrikanisches Buschdorf“ für ‚rassistisch‘ zu halten – halte ich für mindestens leicht verdruckst.
Aber gut, warum zusätzlich offene Flanken bieten. Es ist ja schon genug zu verdauen, wenn die Jorginatoren posten.

by KL on 8. Februar 2014 at 12:55. #

Lieber Michalis,

„Man müsste nicht böse und rassistisch sein, um Zeitungen zu verkaufen.“
es geht der BILD nicht vorrangig darum, ihre Zeitung zu verkaufen. Die hasserfüllten und zum Hass aufwiegelnden Artikel sind das Mittel zum Zweck der Durchsetzung einer Politik, die den Wirtschafteliten und dem Geldadel genehm ist.
Natürlich würde es die Menschen interessieren, wie die deutsche Regierung noch mitten in der Krise den Verkauf von Unmengen an Rüstungsgütern nach Griechenland forciert hat. „TROTZ PLEITE – MERKEL BESTEHT AUF ABNAHME DEUTSCHER PANZER“
Oder dass der deutsche Exportüberschuss nichts anderes als ein Importdefizit ist, und dass dieses Wirtschaftskonzept (Merkantilismus) ein schon vor langer Zeit gescheiterter ist, weil man seine Kunden (hier: die Griechen, Spanier, etc) vernichtet, und in der Konsequenz den eigenen Standort langfristig zerstört. „GANZ DEUTSCHLAND RÄTSELT: WARUM VERSCHENKT MERKEL UNSERE GÜTER?“
Glaubst du nicht dass sich eine Zeitung gut verkaufen würde, die titeln würde: „DEUTSCHLAND BRAUCHT EINE LOHNERHÖHUNG“ – was tatsächlich der Deflationsspirale in Europa ein Ende setzen würde.

Die Auflage würde , wenn diese Geschichten (und andere ähnliche Skandale) anschaulich vermittelt würden, wahrscheinlich explodieren. Das gesellschaftliche Klima allerdings auch.
Und daran haben Springer und Co. nun wirklich kein Interesse.

P.S: Den ganzen Scheiss gelernt und verstanden hab ich dank http://www.flassbeck-economics.de/
und http://www.nachdenkseiten.de/

P.S.II: Schön, dass du das Bloggen doch nicht eingestellt hast!!

Gruß, O.E.

by O. Ernst on 8. Februar 2014 at 18:00. #

[gelöscht]

by philhellene on 8. Februar 2014 at 21:14. #

Hallo Michalis,
toller Beitrag! Ich war letztes Jahr beruflich in Thessaloniki und musste abends die bittere Armut erleben.
Als Münchner wächst man dank König Otto, den Bauwerken und den vielen Griechen die hier leben mit einem besonderen Verhältnis zu Griechenland auf und um so mehr hat mich das Erlebte erschreckt. Zum besseren Verständnis:
http://www.mendweg.com/?p=7317

In einem Punkt Deiner Argumentation kann ich allerdings nicht folgen. Es ist nicht die BILD – es sind LESER der Bild die unkritisch diese primitive Hetzerei konsumieren und übernehmen. Ein Idiot ist kein Problem, wenn man ihn nicht ernst nimmt!

Also kann man nur aufklären und vor allem der BILD den zukünftigen Markt wegnehmen in der man der Jugend das wahre Gesicht dieses Blattes zeigt. Auch in der Hoffnung dass NIE wieder dieses Blatt entscheidet, wer in Deutschland Bundespräsident wird!

Ich drücke den griechischen Bürgern beide Daumen, dass es möglichst bald wieder bergauf geht! Wie das gehen soll ist mir leider allerdings nicht klar :(

by Mendweg on 9. Februar 2014 at 12:29. #

ich habe schon mehrmals über das Elend in Griechenland gelesen. Ich schäme mich, von einer Regierung vertreten zu werden, die maßgeblich an den Zuständen in Griechenland die Schuld trägt. Ich, und ich denke viele Deutsche mit mir, wollten ein anderes Europa. Ein gerechtes Europa, in dem das Augenmerk auf den Menschen liegt und nicht, wie heute, nur noch das Geld zählt. Wir brauchen dringend eine andere Politik in ganz Europa. Eine Politik, die wieder allen Menschen dient und nicht nur den Reichen dieser Welt in den Hintern kriecht. Eine ähnliche unsoziale Politk hat in der Vergangenheit schon zwei Weltkriege verursacht. Deshalb muß die Umverteilung von unten nach oben gestoppt werden. Die Ungleichheit und die Neuistallierung von Kasten muss beendet werden. In ganz Europa und vor allem in Deutschland. Es wird Zeit, dass die Menschen in Deutschland und in ganz Europa aufwachen und wieder selbst zu denken anfangen. Denn das was in Griechenland geschieht, das ist die Zukunft, auch für Deutschland, wenn wir die Politik so weiter machen lassen wie bisher. Das neoliberale Kampfblatt „Bild“ werden wir nicht ändern, aber wir können uns bemühen die Menschen aufzuklären. Zum Beispiel über die Internetseite: http://www.nachdenkseiten.de/

by mrgarete52 on 9. Februar 2014 at 12:37. #

ich habe mit Interesse die Kommentare gelesen und festgestellt, dass offenbar niemand über die Aussage gestolpert ist:
“DIE GRIECHEN SIND DOPPELT SO REICH WIE DIE DEUTSCHEN!
Im Mittel verfügt ein griechischer Haushalt über 101 900 Euro Vermögen, hat die Eurobank EZB bereits 2013 ermittelt. Ein deutscher Haushalt kommt dagegen gerade mal auf 52 000 Euro.“
Hier handelt es sich um den Durchschnittswert. Der sagt nichts darüber aus, wie viel der einzelne Mensch besitzt. Denn:
„Die 85 reichsten Menschen der Welt besitzen so viel Vermögen wie die arme Hälfte der Weltbevölkerung“. Das gilt auch für Griechenland sowie für Deutschland und alle anderen Länder der Welt. Je mehr Millionäre/Milliardäre ein Land sich leistet, desto höher ist der Durchschnitt bei den Vermögen. Siehe dazu einen Artikel in der taz:
http://www.taz.de/!131409/
Die immer ungleichere Verteilung wird inzwischen selbst in der Bevölkerung Deutschlands gesehen und angeprangert. Der aktuelle Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung ist nachzulesen unter: http://www.bmas.de/DE/Service/Presse/Pressemitteilungen/armuts-reichtumsbericht-2012.html.
Deshalb ist es unseriös über den Durchschnitt des Vermögens eines Landes auf das Vermögen der einzelnen Menschen zu schließen. Wer von uns Deutschen verfügt über ein Vermögen von 52000 €? Übrigens, der Haus- und Grundbesitz gehört nicht zum Vermögen. Bei der Ermittlung der Vermögen zählt nur das Geldvermögen. Wobei die Reichen der Länder alles tun, um ihren tatsächlichen Reichtum zu verschleiern. Ich gehe davon aus, dass der tatsächliche Reichtum unserer „Reichen und Schönen“ viel höher ist als bisher angenommen :-)

by mrgarete52 on 9. Februar 2014 at 13:39. #

Mich erschreckt immer wieder die inflationäre, falsche und gefährliche Verwendung des Adjektivs ‚rassistisch‘.

Ob Grieche, Bantu oder Bayer: Alle Menschen sind genau einer Rasse zugehörig. Haben wir alle im Biologieunterricht gelernt.

Wenn Sie bei jeder unpassenden Gelegenheit jedoch den „Rassismus“-Knüppel aus dem Sack holen, induzieren Sie ja gerade die Existenz von „Menschenrassen“ und bestätigen dadurch mittelbar das Fundament des häßlichen Rassenwahns eines Heinrich Himmler – der sich nebenbei keine willigeren Claqueure hätte wünschen können als die „Grünen“, die allerdings mittlerweile auf „sozialer Rassismus“ umgesattelt haben.

Also: Haben Sie’s auch a weng kleiner ?

by Hans Bonfigt on 9. Februar 2014 at 15:16. #

[…] Quelle: Michalis Pantelouris […]

by Warum die Griechen nicht reich sind | linkepower on 9. Februar 2014 at 16:01. #

Guter Artikel, aber wie du bereits sagst, Bild WILL lügen und ich glaube auch, dass für das typische Bild-Publikum Geschichten über „die bösen Griechen“ besser ankommen als über „die armen, bemitleidenswerten Griechen“…

Zum Buschdorf: Was genau ist das Problem bei dem Satz? Ein Buschdorf (oder wie auch immer man es nennen will), ist doch ein gutes Beispiel dafür, dass Grundbesitz und finanzieller Reichtum nicht dasselbe sind.
Zugegeben, nicht nur in Afrika gibt es solche Dörfer, aber das hast du ja auch gar nicht behauptet.

Ich finde, man kann es auch mit der Paranoia vor möglicherweise rassistisch anmutenden Äußerungen übertreiben!

by malvar infected on 9. Februar 2014 at 17:54. #

Auch von mir eine Anmerkung zum Buschdorf. Wird auch nur ein wertvoller Rohstoff an dieser Stelle gefunden, hat sich das ganz schnell erledigt mit dem Grundbesitz…

by Mendweg on 9. Februar 2014 at 18:43. #

[…] Lügen wollen. – “Der neue, bisher eigentlich nicht unanständig wirkende FDP-Vorsitzende Christian Lindner nimmt die Einladung seiner APO-Kollegen von Bild in dem Artikel an und warnt denn auch verschwurbelt davor, den reichen Griechen auch noch Geld hinterher zu werfen. Ein einziger Tag in Griechenland könnte ihn heilen. Ein einziger Tag in Athen, an dem er sieht, wie Menschen in Autos übernachten, an Suppenküchen oder mit chronischen Krankheiten nach kostenloser Gesundheitsversorgung anstehen. Ein einziger Tag in einer Wohnung, in der eine Mutter versucht, ihre Familie warm zu bekommen, indem sie Möbel verbrennt – und dann die ganze Nacht wach sitzt um zu kontrollieren, dass ihre Kinder nicht an Rauchgasen ersticken.” […]

by Links am Sonntag – 09.02.14 | .- on 9. Februar 2014 at 18:48. #

[…] Lügen wollen. […]

by kanedo.net - Links vom 2. Februar 2014 bis 9. Februar 2014 on 9. Februar 2014 at 21:26. #

[…] Was manche ja auch immernoch nicht besonders auf dem Schirm haben, ist die AfD, die eine relativ reelle Chance wittert, ins Europaparlament einzuziehen und dafür schonmal einen 5-Punkte-Plan aufgestellt hat. Und man kann es nicht oft genug sagen: die AfD steht nicht nur für Eurokritik, sondern auch für allerfeinsten Sozialfaschismus, Rassismus und eine Politik der Stärkeren. Und wo wir schon bei Rassismus sind, darf die Bild auch nicht fehlen. […]

by Wochenblicke KW 6/2014 | siebenhundertsachen on 9. Februar 2014 at 22:38. #

Wir sind dir dafür dankbar, dass du den Aufklärungskampf nicht aufgegeben hast, denn die Hetze der letzten drei Jahre sitzt leider bei vielen Deutschen noch ziemlich tief, während das Land hier immer schneller in einem Strudel der Humankatastrophe, des Steuerwahns und der politischen Lügen versinkt. Deine Stimme wird weiterhin dringend benötigt.
Viele Grüße aus Hellas,
Leon und Plutonia

by SolitaryThinkers on 10. Februar 2014 at 03:06. #

Vielen, vielen Dank für diesen Artikel. Können den bitte mindestens 20 große Tageszeitungen veröffentlichen??? :-)

Ich hatte nur den „Bild“-Titel gesehen und mir ist schlecht geworden.

Noch ne kleine Anmerkung: Müsste es im letzten Satz nicht „hinabbegeben“ statt „hinabgegeben“ heißen?

Beste Grüße,
Ronja

by R.S. on 10. Februar 2014 at 10:40. #

Ich glaube die BILD-Hetzer wussten ganz genau das sich die üblichen Verdächtigen zu Wort melden um empört zu beweisen das es uns Griechen tatsächlich nach 4 Jahren Krieg der Troika gegen uns schlechter geht als Euch Deutschen nach 10 Jahren Hartz4.

Super gemacht Michalis!

Allerdings spielst Du damit letztendlich den „uns geht es doch noch gut“-Propagandisten in Deutschland in die Hände.Da brauchst Du gar nicht erst in die Massenmedien bei Euch da oben zu schauen.Siehe hier.

Vergleicht man aber mal die Zahlen (wie wäre es mal mit Recherche?) aus Deutschland und Griechenland was Obdachlosigkeit,Suppenküchen und Selbstmordraten angeht so wird man fest stellen das es nur so ist das die Troika mit ihrem Krieg gegen uns nur dafür gesorgt hat das Wir Südländer im negativen Sinne aufholen.So viele Obdachlose wie in Düsseldorf oder Köln habe Ich hier in Thessaloniki noch nie gesehen lieber Michalis.Trotz all´der vielen Flüchtlinge und Asylanten aus aller Welt.Ich gebe Dir mal einen kleinen Recherche-Tip:
http://crisis.med.uoa.gr/elibrary/13.pdf
http://sowi.st-ursula-attendorn.de/ba/badoku01.htm

Der wichtigste Unterschied bleibt aber das Wir Griechen,Spanier,Italiener etc auf der Strasse sind,demonstrieren und kämpfen während sich die BILD-Wichser sicher sein können das sie mit ihrer Scheisse genau das erreichen was wir hier auch in diesem Blog erleben..Krokodilstränen und „uns geht es doch noch gut“-Delirium.Was Wir Südeuropäer nicht bei Euch sehen ist Widerstand und Protest ob eures eigenen Elends.Und damit meine Ich AKTIVEN WIDERSTAND UND DEMOS wie bei uns.Wie denn auch?Es gibt ja niemanden der dazu aufruft.Ihr onaniert lieber auf das Elend bei uns und wiegt Euch im idiotischen „uns geht es doch noch gut“-Delirium..So wie es die BILD oder der „Spiegel“ will.

Liebe Grüsse aus dem nach Kaminholz stinkenden Thessaloniki.

by Nikos on 10. Februar 2014 at 11:42. #

@ Hans Bonfigt: Der Begriff „Rassismus“ mag nicht vollständig stimmig verwendet worden sein, aber ihre Interpretation des Begriffs ist falsch: Nicht der Verwender des Begriffs impliziert die Existenz von Menschenrassen, sondern der Rassist. Rassismus ist u.a. der Glaube, es gäbe Menschenrassen, die wiederum bestimmte, der jeweiligen „Rasse“ zugeschriebene Merkmale haben. Dass die BLÖD mit ihren Artikeln, die zwar nicht auf „Rasse“ sondern auf Staatsbürgerschaft rekurrieren, mit der Kernaussage „Die Griechen sind korrupt“ davon nicht all zu weit entfernt ist, können Sie nicht ernstlich bestreiten.

by jansalterego on 10. Februar 2014 at 14:40. #

[…] Lügen wollenDie Bild-Zeitung und Griechenland. Keine Ahnung woher dieser Hass kommt, aber was Bild da offensichtlich macht, ist ziemlich knapp vor Volksverhetzung. Michalis Panteluris demontiert eine Titelstory aus dieser Woche und es ist erschütternd. […]

by Lieblinks (14) : Jörn Schaars feine Seite on 12. Februar 2014 at 13:37. #

Danke und weiter so. Hetzblätter wie Bild gehören viel öfter an den Pranger und nicht nur die Blätter, sondern auch die verantwortlichen Personen! Es fehlt ein Medium in Deutschland, das die Mittel der Hetzblätter, gegen diese selbst anwendet. Persönliche diffamierende Geschichten aus dem Privatleben zum Beispiel. Wie bei jedem Menschen, wird auch bei denen etwas Schmutz zu finden sein.

by Peter kritisch on 13. Februar 2014 at 06:45. #

Doch Peter, es gibt Medien die sich zwar nicht auf das Niveau herab begeben, dafür aber kritisch beobachten. Beispiel: http://www.bildblog.de/haeufig-gestellte-fragen/

by mendweg on 13. Februar 2014 at 09:39. #

Du hast Recht, Bildblog kenne und schätze ich auch sehr und Dein Hinweis auf das Niveau – welches bei Bild, gilt Nahe Null las Niveau :) -> ist absolut richtig. Man muss nicht immer gleiches mit Gleichem vergelten und so wie es die Autoren bei Bildblog machen, entlarven und richtig stellen, ist es auch der bessere Weg. Manchmal überwältigt mich nur die Ohnmacht, wenn ich den einen oder anderen Müll lesen.

by Peter kritisch on 13. Februar 2014 at 09:47. #

Hallo Peter,
ich verstehe Dich nur zu gut. Ab und zu kommt mir auch einfach nur die Galle hoch….
http://www.mendweg.com/?p=8464

Im Übrigen hatte ich über diesen Artikel „lieben“ Besuch auf meinem oben verlinkten Blogeintrag zum Thema Thessaloniki. Über die schriftliche Hinterlassenschaft dieses Herren kann ich nur den Kopf schütteln. :(

by mendweg on 13. Februar 2014 at 12:28. #

[…] weiter die dreiste Lüge, die Griechen seien ja viel reicher als wir, was Michael Pantelouris sehr wütend macht. Und mich […]

by Die Grausamkeit der Krise, Teil II | christian endt on 22. Februar 2014 at 11:11. #

[…] Lügen wollen […]

by Lesestoff - Ausgabe 51 | DenkfabrikBlog.de on 3. März 2014 at 14:48. #

[…] berücksichtigt; dabei machen die in Deutschland einen großen Teil aus (in Griechenland weniger, was der Bild-Zeitung schon für einige Hetz-Schlagzeilen diente). Auch Hausrat (einschließlich Autos) bleibt häufig außen vor. Bei der Wertermittlung von […]

by How much is the rich? / cendt on 11. Februar 2015 at 17:30. #

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