Alles sagen. Aber nicht als alle

Ich kann nur für mich sprechen. Aber es ist eine Errungenschaft, dass ich das kann, und eine, die ich zu den höchsten Gütern unserer Gesellschaft zähle, und die ich zur Not mit dem Messer zwischen den Zähnen verteidigen würde. Gefüllt wird dieses Freiheitsrecht von denjenigen, die sich zu einer Meinung durchringen und zu ihr stehen. Die Freiheit, eine Meinung zu haben, wird relativ wertlos, wenn man keine hat, sie nicht sagt, oder sie als die Meinung von anderen verbreitet. Das vorweg.

Stefan Niggemeier hat in seinem Blog das merkwürdige Kommentargebaren von jemandem aufgezeigt, der Zugang zum Computer des Verlagsvorstandes Konstantin Neven DuMont hatte (ich persönlich habe den nahe liegenden Verdacht, dass es sich um Neven DuMont selbst handelt, aber er streitet das vehement ab). Die Geschichte zieht einigermaßen große Kreise, die wohl heute in dem Rückzug von KND aus dem Vorstand gipfeln werden, aber in einer ganzen Reihe von Blogs (zum Beispiel hier, hier und hier) wird ein Nebenaspekt dieser Auseinandersetzung zum Thema gemacht: Niggemeier hat das offenbar irgendwo ungeschrieben gespeicherte Gesetz verletzt, die Anonymität von Kommentatoren zu wahren. Und in der Parallelgesellschaft Blogosphäre wird das mit angeekelter Verachtung bestraft, die ins kampagnenhafte abgleitet. Die Bloggerin Lanu schreibt zum Beispiel

Für mich ist Niggemeier ein Journalist. Damit ist über ihn auch schon alles gesagt, wenn da nicht die Tatsache wäre, dass der Typ auch nen Blog hat und jeder von Euch, der selbst bloggt, sollte schleunigst eines tun, sich von Niggemeier distanzieren und laut und deutlich sagen, dass sein Umgang mit den Daten seiner Leser, die persönlichen Gockelleien mit DuMont und sein Gequatsche über angebliches öffentliches Interesse daran, mit Bloggen nix, aber auch gar nix zu tun haben.

Das scheint eine ganz gute Zusammenfassung der dort herrschenden Meinung zu sein. Und ich habe Schwierigkeiten, mir ob der intellektuellen Minderleistung überhaupt auszumalen, wo ich anfangen soll, den Unsinn zu widerlegen.

Ich werde mich nicht mit der Definition von Blog abplagen, weil sie egal ist. Auch nicht damit, dass Niggemeier keine Daten veröffentlicht hat, sondern ein Verhalten öffentlich gemacht hat. Im Kern geht es darum, dass jeder anonym kommentieren können soll, und dass Kommentare wie die von KNDs Rechner, von wo unter hundert verschiedenen Pseudonymen teilweise mit sich selbst diskutiert wurde, einfach gelöscht werden sollten. Mit anderen Worten: Niggemeier soll eine Kommentarspalte stellen, auf der sich jeder austoben kann, wie er will, und Niggemeier soll nur den Wildwuchs beschneiden, und das lieber als Zensur denn durch Transparenz. Auf keinen Fall, wirklich auf keinen, darf die Identität eines Kommentatoren preisgegeben werden. Es ist bizarr.

Ich weiß nicht, wie weit sich manche der Kritiker das überlegt haben. Es würde bedeuten, dass der Betreiber einer Themenseite, auf der ein Lobbyunternehmen hunderte Kommentare unter Pseudonym zugunsten der eigenen Sache schreiben lässt, diese verdeckte PR nicht aufdecken darf. Und das ist völlig inakzeptabel. Es würde bedeuten, dass ein Mächtiger unter dem Deckmantel der Anonymität das möglicherweise gefährliche Gegenteil von dem fordern darf, für das er tagsüber einsteht. Es würde bedeuten, dass einer der wichtigsten Medienmanager Deutschlands sich in einer Art und Weise aufführen darf, die ernsthafte Zweifel daran aufkommen lässt, ob er für die Machtposition, die er gegenüber seinen Mitarbeitern und gegenüber der demokratischen Öffentlichkeit innehat, geeignet ist, ohne dass es jemand publik machen darf. Und das kann nicht sein.

Ich bin für Kommentare. Und meinetwegen soll sich jeder unter dem Namen äußern, unter dem er will. Aber ich erwarte, dass er für sich spricht, ehrlich für sich und nur für sich. Wenn jeder plötzlich 100 Leute sein kann, die sich unterstützen, wenn plötzlich ein Unternehmer anonym gegen die Konkurrenz wettern kann, wie es von KNDs Computer passiert ist, wenn also eine Diskussion nicht mehr ehrlich und offen geführt werden kann, dann ist sie wertlos. Dann gehört es zur Verteidigung der Freiheitsrechte, darauf hinzuweisen. Ich erwarte von jedem, der sich in eine Diskussion begibt, dass er bereit ist, zu seiner Meinung zu stehen. Ein Pseudonym kann nicht bedeuten, dass ich mir eben ein nächstes nehme, weil mein erstes sich zu weit aus dem Fenster hängt oder keine Unterstützung findet. Das ist keine Freiheit, die ich verteidige. Es ist, im Gegenteil, schädlich.

Dass der freie Journalist Niggemeier sich (mal wieder) mit einem Großverlag anlegt und sie zwingt, sich des merkwürdigen Gebarens ihres Junior-Chefs zu stellen – was überfällig war –, ist mutig und richtig. Es gibt kein Recht darauf, anonym irgendetwas kaputt zu machen, auch keine Diskussion.

129 Antworten auf „Alles sagen. Aber nicht als alle“

  1. @Andreas

    „mit Ausnahme der Kontaktaufnahme“

    Nichts anderes hat Niggemeier getan. Nach der etwas merkwürdigen Reaktion DuMonts bzw. seines Sekretariats („da hat jemand von meinem Rechner genascht“) hat er seinen ersten Artikel geschrieben.

  2. @Andreas

    Aber das ist doch lang und breit ausgeführt, oder nicht? Du schreibst es doch selbst, dass Niggemeier ihn „enttarnen“ darf, wenn er sich so aufführt, und genau das sage ich: Es kann nicht sein, dass es verboten sein soll, Kommentatoren zu enttarnen, die einer versteckten Agenda folgen und ihr Pseudonym benutzen, um Leser ihrer Kommentare auf eine falsche Fährte zu locken. Natürlich soll KND oder wer auch immer es war meinetwegen schreiben was er will. Aber er muss damit leben, dass es hinterher jeder weiß, wenn er sich wie ein Wahnsinniger aufführt.

  3. ich sag jetzt auch einfach mal danke für den artikel hier. es ist ja leider wirklich keine selbstverständlichkeit, in diesen tagen zu dem thema vernünftige beiträge zu lesen — es ist wirklich erschreckend, auf welch hanebüchenem niveau da häufig argumentiert wird. es scheint da ja so eine art wettbewerb um die größtmögliche faktenverdrehung zu geben.

    auch hier wird in den kommentaren ja schon wieder fröhlich postuliert. niggemeier würde keine kritk an sich dulden und derlei dinge — was freilich allenfalls zeigt, dass man nicht zwischen kritik und pöbelei unterscheiden mag. nun gut, manch einer hält einen vorschlaghammer für ein filigranwerkzeug.

    und @andreas (#46):
    vielleicht solltest du, mit verlaub, doch erst einmal die story im original lesen, ehe du spekulierst, was da nicht alles wie miteinander verknüpft wurde. (dass du es nicht getan hast, legt zumindest #47 nahe. wenn doch, hast du zumindest nicht besonders gut verstanden)

  4. @SvenR, Mikis

    Verdachtsberichterstattung heißt nicht, sich Indizien zusammenzubasteln (und mögen sie noch so gut passen), um dann unter Hinweis, dass es bloß ein Verdacht sei, einen mutmaßlichen Täter bloßstellen zu können. Das ist die gerade von Niggemeier stets zu Recht kritisierte Praxis des Boulevards. Rechtlich unangreifbar und „journalistisch sauber“ sind meines Erachtens aber zwei Paar Schuhe.

    Und um mal auf die Transparenzfrage einzugehen: Natürlich kann man Astro-Turfing in den Kommentaren des eigenen Blogs aufdecken. Transparenz lässt sich allerdings auch herstellen, ohne mit dem Finger auf *mutmaßlich* beteiligte Individuen zu zeigen.

  5. @Andreas #47: Volkshochschulkurs »Lesen und Verstehen von längeren Texten« Grundkurs III:

    »Ich habe Neven DuMont geschrieben, dass ich ihn in Verdacht habe, hinter dem Feuerwerk kritischer Kommentare bei mir im Blog zu stecken. Er bestritt dies. Dann fragte ich, ob es möglich ist, dass jemand anders Zugriff auf seinen Rechner hat. Er antwortete: „Es stimmt, dass auch noch andere Personen meine zwei Rechner benutzen, Computer-Sharing sozusagen.” Schließlich konfrontierte ich ihn damit, dass mit seiner E-Mail-Adresse und vermutlich von seinem Computer unter verschiedenen Namen eine Vielzahl von Kommentaren abgegeben wurden, ich darin einen Missbrauch der Kommentarfunktion sehe und das öffentlich dokumentieren möchte. Daraufhin schrieb mir Neven DuMont: „Eben habe ich erfahren, dass zwei Personen, die meine Rechner mitnutzen, anonyme Kommentare in Ihrem Blog verfasst haben.” Er fände es aber nicht gut, wenn ich das in der Öffentlichkeit klarstellen würde.
    […]
    Er habe sie, nachdem er sie „überführt” („Meedia”) hatte, darum gebeten, keine weiteren Einträge unter seiner Mailadresse zu veröffentlichen.
    Falls das stimmt, haben sich diese Personen nicht an seine Bitte gehalten: Auch nach meinen Mails an Neven DuMont und der angeblichen „Enttarnung” wurde noch wie zuvor kommentiert.
    […]
    Jemand, der sich als die Kinder von Neven DuMont ausgab, verfasste drei Kommentare („Ach wie schön, solange unser Papa aus dem Haus ist ;-)”, „(…) Auweia, da kommt der Papa…”, „Ein Glück ist Papa direkt ins Bett gegangen. (…)”). «

    Quelle: http://www.stefan-niggemeier.de/blog/eine-systematische-stoerung/

    So, jetzt sahen Sie mir bitte wo da eine »Zuordnung von IP-Adressen zu verschiedenen Pseudonymen, vergleich der Ergebnisse, Auswertung und Interpretation des vergleichs, Recherche zur IP-Adresse aus welchem Haus sie kommt« stattfindet.

    Und wenn Sie schon aus den Datenschutzhinweisen zitieren, warum dann nicht diesen Teil.

    »Bevor der Nutzer einen Kommentar zu einem Eintrag in meinem Blog abgeben kann, muss er einen Namen und seine E-Mail-Adresse angeben. Als Namen muss dabei nicht der bürgerliche Name angegeben werden; ein Pseudonym genügt ohne Weiteres. Auf die Angabe der E-Mail-Adresse lege ich Wert, um Sie ggf. kontaktieren zu können, wenn es etwa Rückfragen zu einem Kommentar gibt oder falls ich von Dritten wegen eines Nutzerkommentars in Anspruch genommen werde und ich den Sachverhalt aufklären muss. Eine anderweitige Nutzung Ihrer E-Mail-Adresse oder gar deren Veröffentlichung/Weitergabe an Dritte wird selbstverständlich nicht stattfinden. Die IP-Adressen speichere ich, um mich vor dem Missbrauch der Kommentarfunktionen meines Blogs soweit wie möglich zu schützen. «

    Quelle: http://www.stefan-niggemeier.de/datenschutz.html/

    Note to self: Textbaustein anlegen, dann muss man das nicht immer so mühsam zusammentragen.

    @Linus #50: Wahrscheinlich haben Sie recht, das trifft es noch besser.

    @Fool #54: Und wo genau wurden Indizien zusammengebastelt? Noch mal, es geht nicht darum, dass Ottfried Fischer beim Schäferstündchen gefilmt wurde und dann zum Interview genötigt wurde. Der ist nämlich weder kirchlicher Würdenträger, noch Scharfmacher einer konservativen Partei. der darf so oft und so lange sich beim Sex filmen lassen, wie er will. Es besteht kein öffentliches Interesse.

    Wenn aber Sockenpuppenbeleidigungsorgien vom Rechner eines der (formal) wichtigsten deutschen Medienmanager im Blog des wichtigsten Medienjournalisten durchgeführt werden besteht öffentliches Interesse.

    Ich hätte auch noch eine Ergänzung für Fool:

    Es geht nicht um »mutmaßlich* beteiligte Individuen«:

    »Daraufhin schrieb mir Neven DuMont: „Eben habe ich erfahren, dass zwei Personen, die meine Rechner mitnutzen, anonyme Kommentare in Ihrem Blog verfasst haben.”«

  6. auch hier noch mal der Hinweis auf den Wikipedia-Pranger…. http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Benutzersperrung/Archiv

    Wer sich dort mit Klarnamen anmeldet wird auch mit Klarnamen gesperrt und diese Sperre wird nicht dem Rest verschwiegen…

    @Fool: KND ist selbst wenn er nicht der eigentliche Täter sein sollte Mitstörer nach deutschen Recht, da er selbst zugegeben hat, dass von seinen Rechner aus kommentiert wurde…. da ist nix mit „mutmaßlich“, *beteiligt* ist Herr DuMont so oder so…
    (auch dies steht schon mehrfach unter den Artikel von Herrn Niggemeier…)

  7. @Andreas, 47: Guten Morgen!

    Was Sie so gar nicht verstanden haben, ist die Unterscheidung zwischen den Daten, die in den Kommentaren enthalten sind (welches im weitesten Sinne der Kommentartext ist) und den Informationen, die mit der Übermittlung der Kommentare zusammenhängen (E-Mail-Adresse, IP-Adresse etc.).

    Während erstere nur zur Veröffentlichung der Kommentare (und nicht anderweitig) verwendet werden, sind zweitere für andere Zwecke vorgesehen (zu welchen, wird auch aufgeführt, unter anderem z.B. Missbrauchsvermeidung). Nach Ihrer Lesart würde da stehen, dass die IP-Adresse (nur) zur Veröffentlichung genutzt wird: Wie soll das denn gehen? Die hat doch mit der Veröffentlichung nun überhaupt nichts zu tun.

    Aber Sie haben es ja schon erklärt: „Was man nicht sehen will, sieht man auch nicht“. Ich habe meine beiden Augen offen (mehr besitze ich nicht, wo haben Sie Ihre anderen 3?) und sehe sehr gut, manchmal auch Dinge, die ich nur ungerne betrachte, aber ich setze mich dennoch damit auseinander (siehe Ihre Kommentare).

    Wenn Sie übrigens konkretisieren würden, was Sie mit Ihren schwurbeligen „Ausweichargumenten“ meinen, gehe ich gerne auch darauf ein. Bis dahin bleibe ich weiter bei der Sache. Versuchen Sie das doch auch mal.

    Und schließlich: Genauso, wie Sie sich erlauben, mich zu duzen, erlaube ich mir, Sie zu siezen. Wenn es Sie stört: Verfahren Sie einfach so wie bisher – machen Sie Ihre 5 Augen zu ;-).

  8. Ich verstehe nicht ganz, warum immer von „anonymen“ Kommentaren die Rede ist. Der Mann, der von KNDs Computer kommentiert hat, hätte es sich doch leicht machen und jedes mal eine andere E-Mail-Adresse angeben können.

    Wenn ich zehn Mal hintereinander Spaß-Bestellungen beim Pizzataxi absetze und zwar jedes Mal einen anderen Namen nenne, aber die gleiche Rufnummer benutze, dann ist das irgendwie nicht mehr wirklich anonym.

  9. Die Vorgänge um Niggemeier sind für eine Grungsatzdiskussion über das „Recht“ der Anonymität im Internet ungeeignet. Die ganze Geschichte ist so kurios, das ich es mal als „Sonderfall“ einstufe. Diese Diskussion sollte geführt werden, wenn ein Blogger mal beim handeln mit Userdaten, beim stalken oder bei sonstigen rechtlich relevanten Verstößen erwischt wird. In der Geschichte gab es (für mich) einen klar definierten Zeitpunkt, an dem die Vorgänge aus dem „Bloggersumpf“ in den Bereich des professionellen Journalismus gewechselt ist. Ich mag nicht bewerten, ob und inwieweit KND die Geschichte unterschätzt hat, aber letztendlich hat er den Artikel wohl auch durch sein „kurioses“ Krisenmanagment selbst zu verantworten. Ich habe keine Ahnung wie es um den Berufsethos im Journalismus bestellt ist, aber in vielen anderen Branchen hat es Konsequenzen, wenn man Konkurrenten und Mitbewerber anonym diffamiert, beleidigt oder sonstwie versucht zu schädigen.
    Auch wenn es KND nicht selbst gewesen sein sollte, er hat es zugelassen und nicht wirksam unterbunden. Ergo trägt er die Konsequenzen. Und ja, Stefan Niggemeier ist mal wieder in aller Munde, aber die Vorlage kam aus Köln.

  10. Hinweise zum Datenschutz gibt es erst, seitdem Herr Niggemeier vom Berliner Datenschutzbeauftragten wegen Verletzung des Datenschutzes gerügt wurde.
    Inwieweit Herr Niggemeier mit seiner DuMont-Story erneut gegen Datenschutzrecht verstoßen hat, wird nicht in diesem Blog entschieden, sondern vom zuständigen Berliner Datenschutzbeauftragten. So eine Entscheidung dürfte mehrere Monate dauern.

  11. @Aksel: Ich nehme das „ist“ und geb‘ Ihnen ein „sind“ dafür ;-).

    @Konstantin Bekker (61): Und? Hier geht es nicht um eine rechtliche Bewertung, sondern darum, dass manche behaupten, Herr Niggemeier würde lügen, weil er Daten nicht so verwendet, wie er es in seinen Datenschutzbestimmungen beschreibt.

    Das ließe sich, würde diejenigen auf die Gegenargumente eingehen, recht einfach klären.

    Aktuell werden aber zur Argumentation nur Fragmente dieser Bestimmungen vorgelegt, die durch den fehlenden Kontext eine völlig andere Aussage haben.

  12. @Konstantin Bekker #61:

    Hinweise zum Datenschutz gibt es bei Stefan Niggemeier seit Juli 2009. Lange vorm Sandkasten für Konstantin Neven DuMont. Und woher wissen wir das: http://www.stefan-niggemeier.de/blog/schoener-kommentieren-mit-datenschutz/

    Der Schuft hat das einfach veröffentlicht!

    Noch eine Kleinigkeit: »Inwieweit Herr Niggemeier mit seiner DuMont-Story erneut gegen Datenschutzrecht verstoßen hat, wird nicht in diesem Blog entschieden, sondern« im Zweifel vor Gericht.

    Konstantin, schauen Sie doch schnell, ob Herrn Niggemeiers Auto im Halteverbot steht, stand oder in Zukunft stehen wird? Haben Sie auch schon in seinem Müll gewühlt recherchiert?

    Woher kommt nur dieser Hass?

  13. Ich denke, die Darstellung bei Telemedicus über die Position des Presserats (http://bit.ly/offenlegung ) trifft den Kern der Diskussion auf den Punkt. Als privater Blogger Kommentatoren öffentlich zu machen, ist sicherlich nicht zwingend notwendig. Als bloggender Journalist oder journalistisch arbeitender Blogger sieht es wohl anders aus. Da spricht der Presserat von Enzelfallbetrachtung.

    Selber bin ich grundsätzlich der Auffassung, dass die freie Meinungsäußerung als verfassungsmäßig garantiertes Bürgerrecht aber auch zumindest den moralischen Anspruch nach sich zieht für diese Meinung auch offen einzustehen.
    Mit den sogenannten Nicknamen in Kommentaren gibt es in der Regel im Netz auch dann eine Offenheit, wenn am Ende bekannt ist, wer hinter dem Nick steht. padeluun oder deef pirmasens oder meinetwegen auch webevangelisten sind dafür bekannte Beispiele. Ansonsten sollte man seine Leser/Kommentatoren darauf hinweisen, dass bestimmte Benimmregeln einfach erwartet werden, sonst Streichung der Kommentarfunktion oder Löschung.
    Wenn sich allerdings hinter mehreren Nicks ein und dieselbe Person verbirgt, die damit dann, absichtlich oder nicht, Geschehen manipulieren will, dann wird es wohl grenzwertig.
    Stefan Niggemeier hat m.E das getan, was auch journalistischer Sicht notwendig war.

    Mit bestem Gruß

    Christoph v. Gallera aka mittelhesse aka mittelhessenblogger

  14. @SvenR, theo: Bei Ihrer gemeinsamen Hassherkunftsrecherche schlägt ja mein Sockenpuppometer wieder aus ;-).

    Ansonsten denke ich, Herr Bekker ruft nach Aufmerksamkeit – etwas was wir im Prinzip doch alle tun. Er hat nach 10 Kölsch einen tollen Blog geschaffen, was bestimmt nicht jedem in diesem Zustand gelungen wäre. Und wer weiß, wenn der Alkohol irgendwann mal wieder seine Wirkung verliert, normalisiert sich vielleicht auch seine Gefühlswelt wieder.

  15. @Konstantin Bekker: Nicht weitertrinken, Herr Bekker – machen Sie mal eine Pause.

    Ich bin zwar ein Anhänger der Theorie, dass Realität eine Illusion ist, die durch Alkoholmangel hervorgerufen wird – dennoch leben sehr viele in dieser Realität und man kann sie einfach besser verstehen, wenn man selbst auch daran teilnimmt.

  16. Herr Bekker, mal eine kleine Frage: Warum sind Sie in allen Blogs zu diesem Thema so aktiv, aber haben noch keinen einzigen Kommentar bei Stefan hinterlassen?

  17. @Alberto #69: Weil er Angst hat, dass dann Niggemeier bei ihm kommentiert und die Jungfräulichkeit seines Blogs – welches überhaupt gar keine Datenschutzhinweise enthält – raubt, brandschatzt, mordet oder missbraucht. Was der Niggemeier halt immer so macht.

  18. @Klammerbeutel: Keine Angst, ich trinke Früh Kölsch alkoholfrei spät.
    @Alberto Green: Habe ich doch schon gemacht. Leider hat Niggemeier meinen Kommentar sofort gelöscht und meine IP gesperrt. Screenshot gefällig?
    @Ich trolle mit Klarnamen. Darf man das? Vielleicht lege ich mir doch lieber ein Pseudonym zu, z.B. Konstantin Bekker DuMont, denn ich habe Angst, nach meinem Studium nicht bei DuMont Schauberg anfangen zu können, weil Niggemeier im Vorstand sitzt.
    @SvenR: Das Problem mit meinem trollen Blog ist in der Tat, dass dort niemand kommentiert.

  19. Komisch, wenn Sie ein Troll sind, warum hat Sie Stefan Niggemeier nicht enttarnt? an den Pranger gestellt usw.?

    (Früh Kölsch alkoholfrei geht gar nicht. Das diskreditiert Sie vollends.)

  20. @Alberto Green: Ich fände es super, wenn Meister Niggemeier mich an seinen Pranger stellen würde. Aber den Gefallen tut er mir nicht. Zu enttarnen gibt es leider nichts, weil ich so heiße wie mein Blog. Das habe ich von Niggemeier gelernt.
    Er hat meinen medienkritischen Kommentar einfach gelöscht und mich gesperrt.
    EILMELDUNG: Beim Niggemeier werden wieder Kommentare gefärbt. Hat Constantin Neven DuMont einen seiner beiden Komputer wieder angeschaltet und die Viren-Schleuder aktiviert?

  21. @Konstantin Bekker: Seien Sie ein bisschen investigativ, finden Sie die IP-Adresse und die E-Mail-Adresse von KND heraus (wenn man einigen Leuten glauben darf, müsste das ganz einfach sein, weil Herr Niggemeier ja angeblich so fahrlässig mit diesen Informationen umgeht), werfen Sie ein paar Kölsch ein und posten Sie als KND-Sockenpuppe. Dann werden Sie eventuell sogar von beiden an den Pranger gestellt, wenn Sie auf so etwas stehen.

  22. Wie geil ist das denn? Beim Niggemeier kann man nahezu in Echtzeit sehen, wie er Kommentare von Hand einfärbt, die mit G.S. unterzeichnet sind.
    Klammerbeutel steht hilfreich zur Seite und zeigt Nigge die Kommentarnummern, die er übersehen hat.
    Das ist filmreif:
    Dick und Doof II mit Stefan und Konstantin.
    Oder: Der Schöne und das Biest mit Konstantin und Stefan.

  23. „@SvenR: Das Problem mit meinem trollen Blog ist in der Tat, dass dort niemand kommentiert.“

    Ich wollte Sie deswegen schon anrufen. Aber die Telefonnummer, die Sie bei ihrem ersten Blogversuch (niggemeierblog.de) angegeben haben, stimmt ja (auch) nicht.

    Dabei mussten Sie doch eigentlich gar keine Nummer angeben.

    😉

  24. „Schließlich konfrontierte ich ihn damit, dass mit seiner E-Mail-Adresse und vermutlich von seinem Computer unter verschiedenen Namen eine Vielzahl von Kommentaren abgegeben wurden, ich darin einen Missbrauch der Kommentarfunktion sehe und das öffentlich dokumentieren möchte. Daraufhin schrieb mir Neven DuMont: „Eben habe ich erfahren, dass zwei Personen, die meine Rechner mitnutzen, anonyme Kommentare in Ihrem Blog verfasst haben.” Er fände es aber nicht gut, wenn ich das in der Öffentlichkeit klarstellen würde.“

    Öffentliche Dokumentation gegen seinen Wunsch, ist für mich nach wie vor ein Verstoß gegen die selbst-auferlegte Datenschutzrichtlinie. Bin ich denn der einzige, der von solchen Richtlinien konsequent entsprechendes Handeln erwartet?

  25. Andreas, 79 (nicht zu Niggemeier, aber grundsätzlich):

    Wenn jeder Bitte eines Firmenchefs gegenüber Journalisten, nichts zu veröffentlichen, Folge geleistet würde… (ich verallgemeinere jetzt so wie Sie)

    Sie haben mit Sicherheit schon an dieser und an anderer Stelle zig Mal das gelesen, was Sie jetzt geschrieben haben. Sie praktizieren mit anderen zusammen eine Art copy+paste-Posting. Selbst die Bausteine der Posts sind inzwischen häufig identisch.
    Und wenn man Ihnen darauf nun antworten würde, käme dann irgenwann 25 Posts weiter von irgendwem wieder genau das.
    Verstehen Sie nun, warum mich z.B. diese Diskussion,pardon: Agitation generell langsam anödet?

  26. @theo: Tut mir leid, aber die Telefonanlage hat des öfteren Macken. Ich werde im Impressum meines Blogs mal meine Handy-Nummer eintragen.
    @Alberto Green: Danke für das Bild. Jetzt weiß ich endlich, wo ich wohne. Kleiner Scherz!
    Ist wirklich seltsam, wenn ein Erstsemester erst einmal in einem Studentenwohnheim wohnt.

  27. Toller Blog!

    Unter Blogorrhoe versteht man umgangssprachlich die sprechdurchfallartige, krank- und zwanghafte Geschwätzigkeit in Blogs.

  28. Nein, ich hasse Niggemeier nicht. Ich finde, er hat auf seinem Blog schon viele wertvolle Beiträge über die Zustände in unseren Medien und bei den Journalisten geschrieben. Als Beispiel dieses Zitat:
    „Wenn das stimmt, wenn also schon die Berichterstattung über einen Verdacht gegen einen Prominenten sein Leben zwangsläufig zerstört, dann kann es daraus doch nur eine einzige Konsequenz geben: nicht über diesen Verdacht zu berichten. Die Abwägung zwischen den Interessen der Öffentlichkeit und denen des Betroffenen fiele in diesem Fall leicht. Wenn über jemanden nicht berichtet wird, der sich später als schuldig herausstellt, wäre das Opfer der Öffentlichkeit nur, spät davon erfahren zu haben. Wenn über jemanden berichtet wird, der sich später als unschuldig herausstellt, wäre sein Opfer seine ganze Karriere.“
    http://www.stefan-niggemeier.de/blog/von-unschulds-und-anderen-vermutungen/

  29. 84, Konstantin:

    Ein interessanter Vergleich, der Sie uns gegenüber noch verständlicher macht.
    Das Schnüffeln der Boulevardmedien im Intimleben Kachelmanns mit der Niggemeier-DuMont-Sache gleichzustellen, das nimmt wirklich schon merkwürdige Züge an.

    Ich weiß zwar nicht, was Sie studieren. Aber da Sie im ersten Semester sind, bleibt noch Hoffnung.

    Vielleicht finden Sie noch andere Zitate, die Sie aus dem Zusammenhang reißen können – nur auf, frisch ans Werk.

  30. @Andreas (79,80): Es steht nirgendwo in Herrn Niggemeiers Blog, dass er jederzeit allen Wünschen Folge leisten wird, die ihm gegenüber geäußert werden.

    Wenn Sie (wie Sie in 80 behaupten) tatsächlich verstanden haben, dass Herr Niggemeier nicht gegen das handelt, was er in den Datenschutzhinweisen schreibt, notieren Sie sich das mal irgendwo. Sie scheinen es regelmäßig wieder zu vergessen.

    Wenn KND Herrn Niggemeier um etwas bittet und Herr Niggemeier dieser Bitte nicht Folge leistet (aus mir verständlichen Gründen), so verstößt das weder gegen die selbst-auferlegte Datenschutzrichtlinie noch sehe ich dort irgendeine Inkonsequenz.

    Denken Sie sich mal was neues aus – und versuchen Sie dabei, eine gewisse Logik in Ihr Argumentationskonstrukt hereinzubringen.

  31. @Konstantin Bekker (84): Der Unterschied zwischen einem Verdacht und dem Eingestehen von etwas ist Ihnen aber schon bewusst? Ihnen ist klar, dass es etwas ganz anderes ist, wenn Sie aufgrund von Indizien nur vermuten, dass etwas passiert ist als wenn Sie aufgrund von Aussagen eines Verdächtigten Gewissheit über das Geschehen haben?

    Wahrscheinlich nicht. Da Sie anscheinend sehr traurig sind, dass Sie in Ihrem Blog niemanden kontrollieren können (noch nicht mal sich selbst ;-)), vielleicht doch heute schon mal eines frühes Kölsch?

  32. Ich denke mal es fehlt den Leuten einfach an Kontext bzw. dem Unwillen, diesen herzustellen. Ich empfinde die Art und Weise, wie Stefan Niggemeier mit Kommentaren umgeht, korrekt, und das als jemand der schon über 10 Jahren im Internet gerne und häufig diskutiert. Sieht man ja gerade jetzt wieder im letzten Beitrag, da wurde die letzte Spitze meiner Wenigkeit gelöscht und ich finde das im Endeffekt ok. Irgendwo ist auch mal gut und ich schreie dann nicht „Board-Nazi“ oder „Zensur“.

    Ich mag es ehrlich gesagt auch nicht, wie Stefan KND „vorführt“, im Endeffekt aber geht es ja genau um diesen Punkt der Herstellung einer gewissen Diskussionskultur. Viele Blogbetreiber werden von Spam überrant und installieren Spamblocker – was KND da abgeliefert hat (bzw. derjenige, der seinen Rechner benutzen durfte oder auch diejenigen) das ist im Prinzip nichts Anderes als Spam. Und auch wenn es im Scientology-Thread vom Februar 2009 viel länger hin und her ging als in manchen anderen Threads, und man auch dort irgendwie davon ausgehen konnte, dass es nicht immer der gleiche Che war, der da pro Scientology kommentiert hat, so passte es in den Kontext der Art und Weise, wie die Church mit der Öffentlichkeit umgeht.

    Und hier kommen wir dann meiner Ansicht nach zum Knackpunkt an der DuMont-Geschichte. Das ist so nicht normal, was KND dort als Vertreter seiner Firma abgeliefert hat. Synonyme für Anonymität sind eine Sache, wer das Problem „Sockenpuppe“ nicht begreift, kann ja gerne mal danach Googeln. Und SN hat vor Veröffentlichung der Geschichte schließlich den Verlag um eine Stellungnahme gebeten und diese Veröffentlichung in der Folge nutzt der Wiederherstellung der Hoheit über die eigenen Kommentarspalten.

    Denn was bitte wäre die Alternative gewesen? Viele sagen dann „IP-Filter, macht er für andere auch“. Ja, klar. Aber „Andere“ besorgen sich dann einfach eine andere IP und dazu wird KND auch in der Lage sein, und wer den Unterschied zwischen Irgendwem und KND nicht erkennt der… oh ich glaub ich hör hier lieber auf, über Unterschiede habe ich diese Woche schon genug und hitzig diskutiert 🙂

  33. Ursache und Wirkung. Wer glaubt (in Kommentaren) mit merkwürdigem Handeln eine Ursache für die daraus folgende Aufmerksamkeit setzen zu müssen, darf sich nicht beschweren, wenn er diese dann auch erhält.

    Und ja auch Blogger, auch bloggende Journalisten dürfen sich dann mal wehren, wenn es zu bunt wird.

    Im übrigen kenne ich keinen Verlagvorstand, der Dritte an seinen Computer lässt. Per se nicht!

  34. 82, Konstantin Bekker

    Hatte kürzlich bei bei der Kölner Staatsanwaltschaft einen beruflichen Termin und dabei festgestellt: Mönsch, Sie wohnen ja genau gegenüber!

    Da Sie eine falsche Telefonnummer angeben, pardon ein defektes Telefon haben, dachte ich mir, schau doch mal auf einen Tee vorbei.

    Dumm nur: Hausnummer 118 ist gar nicht das Uni-Center, es ist ein kleineres Gebäude etwas weiter stadteinwärts.
    Und, pardauz: ihr Name findet sich dort gar nicht, obwohl Sie das in ihrem Blogimpressum doch angeben..

    Jetzt höre ich Sie wieder rufen, die Niggemeier-Jünger: „schaut da, ein Fake“.

    Machen Sie sich nichts draus.

    Ich zum Beispiel bin mir sicher, dass es gaaanz anders ist. Es handelt sich bestimmt nicht um eine Art konstantinische Wesensverschaft, wenn der Klarname mal anders oder gar nicht auftaucht.

    Vermutlich leben Sie sehr zurückgezogen. Vermutlich pflegen Sie ein bevorzugt virtuelles Außenverhältnis.

    Ja, so wird es bestimmt sein.

  35. @91: Verehrter Theo, wir sollten das famose Blog des Hausherrn nicht mit unserem Geplänkel vollmüllen. So nähern Sie und ich sich immer mehr einer manchmal witzigen, trotzdem nutzlosen Trollerei .
    Wenn Sie wirklich ehrlich und ernsthaft an einem persönlichen Kontakt interessiert sind, nutzen Sie meine E-Mail-Adresse, die ich gegenüber „Print würgt“ angegeben habe. Es ist die gleiche, die sie im Impressum meines Blogs finden.

  36. Verehrter Konstantin,

    wozu überhaupt ein Impressum, wenn die Daten nicht stimmen? Und das bei einer Seite, deren einziger Zweck das von Ihnen propagierte Niggemeier-Bashing zu sein scheint.
    Ich glaube schon, dass an der Antwort auf diese Frage nicht nur ich interessiert bin.

  37. Sich an Stefan Niggemeier mit sinnlosem Gefasel abzuarbeiten ist übrigens weder ein besonders neues, noch originelles Geschäftsmodell. Das haben schon andere erfolglos vor Herrn Bekker versucht.
    siehe auch: http://wortvogel.de/2007/06/the-trolls-are-back-in-town/

    Würde mich nicht wundern, wenn zwischen Herrn Bekker und dem Typen von Bildblogkommentare eine „engere Verbindung“ besteht.

  38. Frage an Christian Benduhn, er kennt sich bestimmt darin aus:

    Ist es widerrechtlich, falsche Angaben in ein Impressum zu schreiben?

    Wenn dem so ist: müsste man da keine Angst haben vor irgendwelchen Abmahnanwälten?

    Schließlich ist Konstantin Bekker ein Erstsemester, der weiß das doch bestimmt nicht.

  39. Herr Niggemeier gibt sich die Ehre, auf diesem Blog aufzuschlagen. Laut Spiegelfechter hat er sie aber bereits verloren.
    Herr Niggemeier gilt als selbstverliebt und betrachtet Kritik an ihm, als „Missbrauch der Kommentarfunktion“.
    Die Affäre Niggemeier!DuMont? entwickelt sich immer mehr zur Posse. Wer kann Herrn Niggemeier noch ernst nehmen, wenn er jetzt in jedem, der ihn kritisiert, einen Troll sieht, den man enttarnen muss.
    Ich hielt das schon im Falle Konstantin Neven DuMont (wobei noch nicht einmal feststeht, ob es sich wirklich um ihn handelt) für unmoralisch und rechtlich nicht einwandfrei.
    Die Theorie, dass es nur einen armen Irren gibt, der unter tausendundeinem Pseudonym die Genialität des Herrn Niggemeier nicht erkannt hat, hat nur einen Fehler: Sie ist falsch.
    Inzwischen müsste selbst Herr Niggemeier erkannt haben, dass er mit seiner heimtückischen Attacke auf Konstantin Neven DuMont den Bogen überspannt hat.
    Spätestens seitdem kritisieren ihn führende Blogger, Dutzende Normal-Blogger und hunderte Kommentatoren.
    Wenn er nun auch noch auf Kritiker losgeht, deren Namen oder Pseudonyme nicht von öffentlichem Interesse sind, geht er seinem Bedeutungsverlust mit schnellen Schritten entgegen.
    Wenn Herr Niggemeier meint, ich sei ein anderer oder von anderen gesteuert, dann hätte er sich erst einmal an mich wenden müssen.
    Ich kann mit dem in den Raum gestellten Namen nichts anfangen. Falls es denjenigen wirklich gibt, muss er entscheiden, ob er sich von Niggemeier wie Konstantin Neven DuMont ins Bockshorn jagen lässt oder ob er sich wehrt. Gute Anwälte gibt es genug.

  40. Herr „Bekker“,

    ich glaube, vor allem Sie werden früher oder später einen guten Anwalt brauchen.
    Dass ihr Impressum falsch ist, bestreiten Sie ja nicht.
    In einem Punkt allerdings muss ich Ihnen zustimmen:

    „Die Theorie, dass es nur einen armen Irren gibt, der unter tausendundeinem Pseudonym die Genialität des Herrn Niggemeier nicht erkannt hat, hat nur einen Fehler: Sie ist falsch.“

    Ich fürchte auch, dass es mehr Irre gibt.

  41. @Konstantin Bekker

    Wenn das so einfach ist, dann möchte ich festhalten: Wenn es in dieser Diskussion darum geht, einen Gewinner zu küren, dann hat Stefan Niggemeier laut Michalis Pantelouris gewonnen. Und damit es besser klingt, gebe ich mir für diesen besonderen Fall ein Pseudonym. Sagen wir: Schattenboxer. Dann hat Stefan Niggemeier laut Schattenboxer gewonnen.

    Da könnte ich mich dran gewöhnen!

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