Vier Sätze für den Journalismus

Großmeister Dirk von Gehlen, Chefredakteur von jetzt.de, macht über seinen Blog eine Umfrage unter bloggenden Journalisten. Da fühle ich mich angesprochen. Auch deshalb, weil er mich darauf angesprochen hat. Und weil selbst ich nicht machen kann, dass der VfL Bochum ordentlichen Fußball spielt, finde ich, wenigstens bei dieser anderen Sache könnte ich mitmachen und vier Sätze vervollständigen. Hier sind die Sätze.

Das sollte jeder Journalist heute lernen:

Nutzerbeteiligung macht den Journalismus besser, wenn …

In zehn Jahren werden wir uns darüber wundern, dass in der heutigen Debatte …

So könnte ein Geschäftsmodell für den Journalismus von morgen aussehen:

Und das sind meine Antworten.

Das sollte jeder Journalist heute lernen: Das Selbstbewusstsein, dass er ein lebenswichtiges Produkt herstellt. Und das Handwerk, es ordentlich zu machen.

Nutzerbeteiligung macht den Journalismus besser, wenn … man es erkennen und damit leben kann, dass viele Nutzer schlauer sind als man selbst.

In zehn Jahren werden wir uns darüber wundern, dass in der heutigen Debatte … die Unterscheidung zwischen analog und digital so eine große Rolle gespielt hat. Es geht um den Inhalt, nicht um die Form, in der er vorliegt.

So könnte ein Geschäftsmodell für den Journalismus von morgen aussehen: Nachrichten werden mit einem Laser auf Bratwürste tätowiert, so dass man sie vor dem Essen lesen kann. Das ist aber, wie gesagt, nur ein Modell. Es wird noch eine Million andere geben.

5 Antworten auf „Vier Sätze für den Journalismus“

  1. volle Zustimmung, vor allem zu dem Punkt: in zehn Jahren…
    Mit den Bratwürsten, das wird aber anders laufen. Auf denen ist ein Barcode imprägniert, am Handy in Pommespapptellergröße ist ein Scanner, fertig ist die Story zum Fressen.

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