Flattr!

In eigener Sache: Ich experimentiere jetzt mit Flattr. Was bedeutet, ich werde per Micropayment für Artikel bezahlen, die mir gut gefallen, und werde Lesern anbieten, das bei meinen Artikeln auch zu tun. Die letzten vier oder fünf haben jetzt schon so einen Button.

Ich weiß nicht, was dabei rauskommt, aber im schlimmsten Fall halt nix. Das ist dann wenigstens was zum Weitererzählen.

18 Antworten auf „Flattr!“

  1. Ja! Vielen Dank! Übrigens: Es gibt für Flattr ein WordPress-Plugin (bei den Plugins nach ‚flattr‘ suchen, hab keinen direkten Link), welches automatisch unter jeden Eintrag einen Flattr Button setzt, so dass man die nicht manuell einfügen muss. Wenn ein Eintrag geflattrt (nennt man das jetzt so?) wird, wird er automatisch zu den Flattr-„Things“ hinzugefügt.

    P.S.: Hab noch zwei Flattr-invites zu vergeben.
    P.P.S.: Mein Flattr-Eintrag hat 2 Ausrufezeichen mehr!!!EINSELF!1!

  2. Wo ist denn der Button? Oder ist das jetzt wieder so ein hirnlos gefrickelter Mist, der nur mit Javascript läuft, damit auch nur die den zu sehen bekommen, die jedes XSS mitnehmen wollen?

  3. @anderer Gregor: ich entnehme seiner Frage die Erwartung, ich wüsste, was das ist? Weiß ich aber nicht. Sorry.

  4. Mikis: Also: Ich sehe keinen Button. Und nachdem ich mir die Kurz-Doku auf den Seiten durchgelesen habe, scheint das von den Flattr-Machern durchaus in Kauf genommen zu werden, dass Leser, deren Browser keinen Javascript-Code von externen Seiten annimmt, nicht einmal einen Hinweis auf Flattr zu sehen bekommen, geschweige denn die Möglichkeit haben, das gerade gelesene „Ding“ zu unterstützen. Zumindest, wenn sie die das „beste“ Codeschnippsel nehmen.
    Was ich sehr, sehr schade finde — denn einerseits gefällt mir das Konzept von Flattr als Micropaymentsystem auf Belohnungsbasis sehr gut, und es gibt einige Autoren, die ich lieber lese als die meines teuren Zeitungsabos. Andererseits nötigt mich die Flattr-Vorgehensweise dazu, ein scheunengroßes Sicherheitsloch zu öffnen (XSS ist eines der Stichworte). Und das führt halt im Zweifelsfall dazu, dass ich wie bei der Musikindustrie Komfort und Sicherheit der Möglichkeit vorziehen werde, mein Geld loszuwerden. (Aus dem gleichen Grund kommt mir ja auch kein Paypal ins Haus.)

  5. Ich würde ja echt gern zahlen, aber ich weiß nicht wie es geht. Wenn ich auf den Button klicke, komm ich auf die Flattr-Seite. Und dann?

  6. Man muss sich anmelden, ich glaube, man muss sich aber zuerst auf eine Liste setzen lassen, über die man eingeladen wird. Ich habe, ehrlich gesagt, eine Einladung weitereleitet bekommen (danke, Christoph!), was meine allgemeine Planlosigkeit überspielen hilft.

  7. @ Michalis: Dann lad ich dich demnächst auf ein Bier ein. Ich hoffe du akzeptierst alkoholische Micropayments

  8. Ich werde auf absehbare Zeit kein Flattr benutzen, und habe Flattr-Script sogar explizit im Browser blockiert. Das hat mehrere Gründe:

    erstens sammelt Flattr (ebenso wie Google-Analytics und Facebook) alle Seiten, die ich aufgerufen habe, wenn diese entsprechende Skripte in ihre Seiten einbauen, und das sogar selbst dann, wenn ich den „like“ oder „Flattr“-Button gar nicht getätige. Wenn ich eingeloggt bin, kann Flattr mir die Aufrufe sogar persönlich zuordnen. Ich will nicht, dass irgendwer (und sei es noch aus einem vorgeschobenen oder tatsächlichen gute(gemeinte)n Grund) im Internet mein Surfverhalten protokolliert.

    zweitens: Ich weiß nicht, „wer“ Flattr ist, also die Macher. Und ich weiß daher nicht, ob sie vertrauenswürdig sein.

    drittens: 10% Provision für Flattr finde ich einfach zu happig. Zumal Flattr diesen Umstand fast vollständig verheimlicht.

    Prinzipiell finde ich es richtig, dass Autoren im Internet auch für ihre Leistungen belohnt werden sollten. Aber da fülle ich lieber einmal im Jahr einen Überweisungsbogen mit den entsprechenden Kontodaten den Berechtigten aus. Da weiß ich wenigstens, dass das Geld vollständig beim Empfänger ankommt, und dass ich dabei nicht zum gläsernen Surfer werde.

  9. Danke für die Hinweise. Ich habe selbst überhaupt keine Ahnung, wie das funktionieren wird, und natürlich habe ich auch keine Ahnung, wer eigentlich hinter Flattr steckt, insofern kann ich auch keine Tipps geben und schon gar keine Entwarnung. Ich glaube nur, dass es eine Möglichkeit sein könnte, die Arbeit, die in vielen tollen Blogs steckt (und in meinem), zu honorieren. Und im Moment bin ich schon für die Möglichkeit dankbar, deshalb probiere ich sie aus. Aber bitte lasst es mich wissen, wenn irgendetwas an Flattr schiefläuft oder einen Anlass bietet, über das generelle, verständliche Misstrauen hinaus an Flattr zu zweifeln.

  10. Hinter Flattr steht der ehemalige Pirate Bay Mitbetreiber Peter Sunde. Auch wenn ich Sicherheitsbedenken verstehen kann, muss man doch wohl unterscheiden zwischen dem, was möglich ist, und dem, was tatsächlich damit geschieht. Vielleicht ist Java Script ein Sicherheitsrisiko, das heißt aber nicht, dass Flattr das auch ausnutzen muss. Vielleicht protokolliert Flattr das Surfverhalten. Das heißt nicht, dass sie mit diesen Daten irgendwas anstellen außer den Usern ein paar bunte Grafiken zu bieten. Persönlich gefallen mir deren Datenschutzrichtlinien ziemlich gut. Nach meiner persönlichen, unbedarften Einschätzung halte ich Flattr für weniger ‚gefährlich‘ als eine Menge anderer Online-Dienste. Außerdem ist es wirklich eine tolle Möglichkeit, also warum probieren wir’s nicht einfach mal?

  11. V: Ich befürchte auch gar nicht, dass Flattr das ausnutzt. Nur: Wenn die, oder die Betreiber eines Blogs, oder die Hersteller der Blogsoftware auch nur einen kleinen Fehler machen, können Böse Jungs™ ne Menge Mist mit all denen machen, die JS eingeschaltet lassen. Und bei Flattr ist zusätzlich Geld im Spiel. Das ist ein Risiko, das ich gerne anderen überlasse.

  12. Bei mir kommt da vor allem „waiting for api.flattr“ rueber… was den Aufruf der Seite momentan grad extrem verzoegert. Beim Einbau solcher externer Spielchen macht man die eigene Seite halt um die Leistung der fremden Seite langsamer – wenn die haengt, haengst du mit.

  13. Daß Flattr es bis heute nicht schafft, seinen Dienst in deutscher Sprache anzubieten, obwohl die meisten Kunden deutschsprachig sind, finde ich inkompetent.

    Kachingle als US-Unternehmen bietet z. B. Deutsch als Kommunikationssprache an.

    http://schweizblog.ch/?p=1737

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